Ein in Cloppenburg geborener katholischer Diplomat spielte zu DDR-Zeiten eine wichtige Rolle bei der Sicherung kirchlicher Publikationsmöglichkeiten: Heinrich Wienken verhandelte mit den kommunistischen Behörden über die Gründung des St. Benno-Verlags.

Der Verlag sollte konfessionelle Literatur in der DDR ermöglichen. Wienken setzte sich damit für kirchliche Druckrechte in einem politischen Umfeld ein, in dem die Veröffentlichung religiöser Inhalte mit staatlichen Stellen abgestimmt werden musste. Nach Angaben von OM Online waren seine Verhandlungen erfolgreich.

Geboren in Cloppenburg, tätig als Unterhändler

Heinrich Wienken kam in Cloppenburg zur Welt. In der historischen Einordnung wird er als Unterhändler der deutschen Bischöfe beschrieben. Ein Foto weist zudem auf seine Verbindung zu Stalförden bei Cloppenburg hin.

Seine Aufgabe bestand darin, die Interessen der katholischen Kirche gegenüber den kommunistischen Stellen zu vertreten. Im Mittelpunkt stand die Gründung des St. Benno-Verlags, der konfessionelle Literatur herausgeben sollte. Damit ging es nicht nur um einen einzelnen Verlag, sondern um die Möglichkeit, religiöse Bücher in der DDR zu verbreiten.

Historischer Blick auf kirchliche Druckrechte

Der Bericht von OM Online stellt Wienkens Verhandlungen als einen erfolgreichen Einsatz für kirchliche Druckrechte dar. Der gebürtige Cloppenburger wird damit in einen Zusammenhang der deutschen Kirchen- und DDR-Geschichte eingeordnet.

Veröffentlicht wurde der Beitrag am 11. August 2026 um 7 Uhr. Autor ist Torsten W. Müller. Der vollständige Bericht ist bei OM Online als kostenpflichtiger OM-Plus-Inhalt verfügbar.