Vechta. Die Vechtaer CDU verlangt Aufklärung über die Hintergründe einer möglichen zusätzlichen 7. Klasse an der Ludgerus-Schule. Im Raum steht die Frage, ob die Stadtverwaltung Absprachen mit dem katholischen Schulträger getroffen hat, ohne die Politik einzubeziehen.

Die Debatte betrifft eine besondere Regelung der Schule: Nach dem Niedersächsischen Schulgesetz darf die Ludgerus-Schule als Konkordatsschule höchstens 30 Prozent nicht-katholische Schülerinnen und Schüler aufnehmen. Diese Vorgabe sei allerdings nicht unveränderlich, heißt es in dem Bericht.

Streit über Vereinbarung mit der Kirche

Unklar ist nach den vorliegenden Informationen, welche Vereinbarungen zwischen der Stadt und dem Träger tatsächlich bestehen und welche Rolle sie bei der zusätzlichen Klasse spielen. Die CDU will nach eigenen Angaben Klarheit über das Vorgehen der Verwaltung und die schulrechtlichen Rahmenbedingungen.

Der Bericht von OM Online erschien am 26. August 2026 um 6.30 Uhr. Weitere Einzelheiten sind in der zugrunde liegenden Veröffentlichung nur für OM-Plus-Abonnenten zugänglich.