Die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta verstärkt im Oldenburger Münsterland ihre Präventionsarbeit gegen Telefonbetrug. Unterstützung kommt dabei aus Buchhandlungen: Warnende Lesezeichen sollen die Hinweise der Polizei direkt zu den Menschen bringen, die besonders häufig Ziel solcher Betrugsversuche werden.

Die Aktion richtet sich vor allem an Seniorinnen und Senioren. Die Lesezeichen enthalten kurze, einprägsame Botschaften und sollen im Alltag an die Gefahren von betrügerischen Anrufen erinnern. Welche konkreten Formulierungen auf den Lesezeichen stehen, geht aus dem vorliegenden Bericht nicht hervor.

Buchhandlungen unterstützen die Polizei

Am Projekt beteiligt sind nach Angaben des Berichts Michael und Christiane Terwelp. Gemeinsam mit Kriminalhauptkommissar Andreas Bonk wurden sie als Unterstützer der Präventionsaktion vorgestellt. Die Aufnahme dazu stammt von der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta.

Mit der Zusammenarbeit nutzt die Polizei einen Ort, an dem viele Menschen regelmäßig einkaufen, um ihre Warnungen gegen Telefonbetrug sichtbar zu machen. Der Bericht nennt Buchhandlungen als weitere Partner des Projekts, ohne die Zahl der beteiligten Geschäfte oder einzelne Standorte aufzuführen.

Polizei weitet Prävention aus

Die Aktion ist Teil einer Ausweitung der polizeilichen Präventionsarbeit im Oldenburger Münsterland. Für Bewohnerinnen und Bewohner in Cloppenburg und Umgebung bedeutet das: Die Polizei setzt neben ihren üblichen Informationsangeboten auch auf Kooperationen mit örtlichen Geschäften.

Der Bericht veröffentlicht keine Angaben zu einem konkreten Betrugsfall, zu einem Tatort oder zu entstandenen Schäden. Ebenso werden keine weiteren Schritte für Betroffene genannt. Im Mittelpunkt steht die vorbeugende Information, damit insbesondere ältere Menschen betrügerische Telefonanrufe schneller erkennen können.