Die Landespolizeiinspektion Erfurt zieht nach dem Christopher-Street-Day (CSD) am 5. September 2026 eine positive Bilanz. Nach Angaben der Polizei verliefen die Versammlungen friedlich und ohne Störungen. Der veröffentlichte Bericht bezieht sich auf Erfurt und enthält keine Meldung zu einem Einsatz in Cloppenburg.
CSD mit rund 3.000 Teilnehmenden
Am CSD in Erfurt nahmen laut Polizei etwa 3.000 Menschen teil. Nach einer Auftaktkundgebung setzte sich der Aufzug um 13.45 Uhr vom Domplatz durch die gesamte Innenstadt in Bewegung. Gegen 16.15 Uhr erreichte er wieder den Domplatz; dort wurde die Veranstaltung bis 20 Uhr fortgesetzt.
Eine zweite Versammlung begann bereits gegen 12 Uhr am Willy-Brandt-Platz. Sie führte ebenfalls durch die Erfurter Innenstadt und schloss sich auf dem Domplatz dem CSD an. Die Polizei begleitete beide Versammlungslagen mit eigenen Kräften und Unterstützung der Thüringer Bereitschaftspolizei.
Mehr als 3.400 Gäste beim Tag der offenen Tür
Zusätzlich fand an diesem Tag der Tag der offenen Tür des Thüringer Landtags statt. Dafür wurden laut Landespolizeiinspektion Erfurt mehr als 3.400 Besucherinnen und Besucher gezählt. Auch bei dieser Veranstaltung seien keine Störungen festgestellt worden.
Auswirkungen gab es allerdings auf den Verkehr: Wegen der Veranstaltungen und Versammlungen kam es in Teilen der Erfurter Innenstadt zu erheblichen Behinderungen. Besonders betroffen waren der Willy-Brandt-Platz, die Bahnhofstraße, der Anger und der Juri-Gagarin-Ring. Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs mussten nach Polizeiangaben Verspätungen und Verzögerungen hinnehmen.