Bösel. Ein möglicher Chlorgasaustritt hat am Mittwoch, 19. August 2026, einen größeren Einsatz in der Industriestraße ausgelöst. Gegen 10 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einem Plastikverarbeitungsbetrieb gerufen. Nach ersten Angaben sollte Chlorgas aus einer Werkshalle ausgetreten sein.
Die Einsatzkräfte sperrten den Bereich daraufhin weiträumig ab. Benachbarte Betriebe und Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Damit sollten mögliche Auswirkungen eines Austritts verhindert werden, solange die Lage vor Ort geprüft wurde.
Feuerwehr prüft die Umgebung
Für den Einsatz wurden mehrere Ortsfeuerwehren alarmiert. Auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr rückte aus. Vor Ort führten die Einsatzkräfte Messungen durch, um festzustellen, ob Gefahrstoffe aus der Werkshalle in die Umgebung gelangt waren.
Das Ergebnis der Messungen brachte schließlich Entwarnung: Nach Angaben der Polizei waren keine Gefahrstoffe nach außen gedrungen. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand demnach nicht.
Sperrungen aufgehoben
Nach Abschluss der Überprüfungen wurden die Absperrungen aufgehoben. Für die Anwohner und die benachbarten Betriebe endete damit die vorsorgliche Aufforderung, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta veröffentlichte die Angaben als Einzelmeldung zum Verdacht eines Chlorgasaustritts in Bösel. Rückfragen beantwortet die Pressestelle der Polizeiinspektion unter der Telefonnummer 04471/1860-104 oder per E-Mail an [email protected].