Inhaftierte Frauen in der Justizvollzugsanstalt Vechta erhalten Unterstützung von einem ehrenamtlichen Besucherdienst des SKFM. Die Helferinnen und Helfer treffen die Gefangenen persönlich und begleiten sie mit dem Ziel, ihre spätere Rückkehr in die Gesellschaft zu unterstützen.

Auch aus dem Raum Cloppenburg engagieren sich Menschen in diesem Besuchsdienst. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Aufbau von Vertrauen. Die Gespräche und Begegnungen sollen den inhaftierten Frauen eine verlässliche Verbindung nach außen ermöglichen.

Vertrauen als Grundlage der Resozialisierung

Zu den Ehrenamtlichen gehören Lothar Weustermann und Maria Gerbrecht, die als erste Vorsitzende genannt wird. Beide arbeiten ehrenamtlich mit inhaftierten Frauen der JVA Vechta zusammen. Der SKFM-Besucherdienst versteht diese Kontakte als Beitrag zur Resozialisierung.

Die Aufgabe ist jedoch an klare Vorgaben gebunden. Für Besuche in der Justizvollzugsanstalt gelten strenge Sicherheitsregeln. Selbst Walnüsse dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mitgebracht werden. Das zeigt, wie genau Besuche und mitgebrachte Gegenstände kontrolliert werden.

Bericht aus Cloppenburg und Vechta

Über die Arbeit berichtet OM Online in einem Beitrag vom 22. September 2026. Der Artikel beschreibt den Alltag des Besucherdienstes und die besondere Verbindung von ehrenamtlichem Engagement, Gefängnissicherheit und Resozialisierung.